Der politische Film

Jeden 2. Donnerstag im Monat zeigen wir im Kinocafé Taufkirchen um 20 Uhr einen politischen Film.
Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung, danach die Möglichkeit einer Besprechung.
Der Unkostenbeitrag beträgt € 5.-, wer mag und kann zahlt mehr, wer nicht kann, weniger.

Filmplakat In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den aktuellen Dokumentarfilm "Waldheims Walzer".

Datum: Donnerstag, 13.12.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Ein Film über Lüge und Wahrheit. Über „alternative Fakten“.  Über individuelles und kollektives Bewusstsein. 

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung ins Thema und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Filmplakat In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den mehrfach ausgezeichneten Film "Rosa Luxemburg" von Margarethe von Trotta.

Datum: Donnerstag, 10.1.19
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung ins Thema und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Filmplakat In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den aktuellen Dokumentarfilm "Der marktgerechte Patient".

Datum: Donnerstag, 15.11.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen steht für deutsche Kliniken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Dieser aktuelle Dokumentarfilm (Kinostart 8.11.18) deckt die gefährlichen Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und
Klinikbeschäftigte auf.

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung ins Thema und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Filmplakat In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den aktuellen Spielfilm "Wackersdorf".

Datum: Donnerstag, 11.10.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Schwandorfer Landrat Hans Schuierer steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht.
Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit der Besprechung.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Es geht durch die Welt ein Geflüster". Regisseurin Ulrike Bez ist bei der Vorführung anwesend.

Datum: Donnerstag, 13.9.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Zwischen dem 7. November 1918 und dem 1. Mai 1919 ändert sich das politische Gesicht Baierns vollständig: In München, dem Hauptschauplatz der Revolution wird die Monarchie gestürzt. In der Nacht zum 8. November ruft Kurt Eisner den Freistaat Baiern aus und wird erster Ministerpräsident: In der Folge kämpfen revolutionäre und reaktionäre Kräfte ein halbes Jahr lang mit allen Mitteln um die Macht. Der Dokumentarfilm „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ entstand zum 70. Jahrestag der Münchner Revolution und Räterepublik im Jahr 1988/89, die sich dieses Jahr zum 100. Mal jährt. Er verwebt zeitgeschichtliche Film -und Fotodokumente und Interviews. Zu Wort kommen die damals bereits hochbetagten ZeitzeugInnen: Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten wie Centa Herker, Hugo Jakusch und Helmut Lichtinger.

Vor dem Film gibt es eine Einführung und danach ein Gespräch mit der Regisseurin Ulrike Bez.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf". Regisseur Erich Schmid aus Zürich ist bei der Vorführung anwesend.

Datum: Donnerstag, 14.6.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Klaus Rózsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche wurden aus politischen Gründen abgelehnt. 1956 aus Ungarn geflohen, wuchs er in der Schweiz mit einem jüdischen Vater auf, der Auschwitz überlebte. Durch dieses hautnah erlebte Schicksal führte ihn die Kamera immer wieder ganz nah an die Orte des Unrechts. Er dokumentierte über Jahrzehnte die politischen Bewegungen von unten. Es ist diese besondere Qualität seiner Fotografie, die ihm zum Verhängnis wurde. Der Staatschutz schrieb: Weil er «Polizeiübergriffe» fotografiere, «behindert er die Arbeit der Polizei».

Vor dem Film gibt es eine Einführung und danach ein Gespräch mit dem Regisseur Erich Schmid.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Eldorado" von Markus Imhoof.

Datum: Donnerstag, 10.5.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Inhalt: 1945 war die achtjährige Giovanna abgemagert aus dem zerbombten Mailand in die Schweiz gekommen und als „Ferienkind“ von der Familie Imhoof aufgenommen worden. Vor dem Hintergrund dieser persönlichen Erfahrungen verfolgt Regisseur Markus Imhoof in seinem Film „Eldorado“ die Spuren heutiger Bootsflüchtlinge im Mittelmeer, zeigt die von der Mafia kontrollierten Migrantenghettos mit ihrer Schattenwirtschaft und begleitet Flüchtlinge, die es in die Schweiz geschafft haben, ohne dort ihres Aufenthalts sicher sein zu können.

Wie immer gibt es vor dem Film eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Berlin Rebel High School" von Alexander kleider.

Datum: Donnerstag, 12.4.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Inhalt: Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den SchülerInnen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen die Regeln des Landlebens aufbegehrte. Und für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen.

Wie immer gibt es vor dem Film eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Dil Leyla" von Asli Özarslan.

Datum: Donnerstag, 8.3.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Leyla, eine junge Frau aus Deutschland, wird mit 26 Jahren die jüngste Bürgermeisterin der Türkei. Mit einem Rekordsieg gewinnt sie die Wahlen mit 81 % in Cizre. Eine Krisenregion und Kurdenhochburg an der syrisch-irakischen Grenze. Hier ist Leyla geboren. Als sie fünf Jahre alt ist, wird ihr Vater bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär getötet. Sie fliehen.

Nach über 20 Jahren kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück. Ihr Ziel - die Bürgerkriegszerstörte Stadt zu verschönern.
Doch dann kommt alle anders. Die Parlamentswahlen in der Türkei stehen an und die Situation vor Ort spitzt sich radikal zu. Die Erinnerungen aus ihrer Kindheit holen sie ein.

Wie immer gibt es vor dem Film eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Der Freiheitskampf der Kurdinnen".

Datum: Donnerstag, 8.2.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Am 20. Januar 2018 startete die Türkei zum offenen Krieg gegen den nordsyrischen Kanton Afrin. Ziel ist es, das seit 2011 aufgebaute Autonomiegebiet ‚Rojava‘ zu erobern und alle „Terroristen auszurotten“ (Erdogan).

Mit „Terroristen“ meint Erdogan vor allem die kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ, die entscheidend zum Sieg über den IS beigetragen haben und den Aufbau einer „Demokratischen Selbstverwaltung“ mit völliger Gleichberechtigung von Mann und Frau schützen sollen.

Die Doku schildert die Entstehung der kurdischen Frauenbewegung, das Leben von Frauen in der YPJ und wie sehr ihr beispielloser Kampf auch Frauen ausserhalb von ‚Rojava‘ zum Kampf gegen Unterdrückung ermutigt.

Wie immer gibt es vor dem Film eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den aktuellen Dokumentarfilm "Das Kongo Tribunal" von Milo Rau.

Datum: Donnerstag, 11.1.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Inhalt:  Rund 20 Jahre dauert der Krieg im Kongo bereits, bei dem es vor allem um die Kontrolle über Rohstoffe geht. Die Toten gehen in die Millionen, doch die Täter bleiben straffrei. Ein ziviles Volkstribunal soll dem entgegen wirken und versammelt die zentralen Akteure und Analytiker des Kriegs in der kongolesischen Provinzhauptstadt Bukavu und wenig später in Berlin.
Der Dokumentarfilm „Das Kongo Tribunal“ läßt die Ereignisse und Verhandlungstage dieses spektakulären Projektes lebendig werden. Mittels eindringlicher Untersuchungen zeichnet er ein unverschleiertes Porträt dieses gewaltigen Wirtschaftskriegs – seiner ökonomischen und politischen Ursachen genauso wie seines konkreten Gesichts vor Ort.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den vielfach ausgezeichneten Spielfilm "Land and Freedom" von Ken Loach.

Datum: Donnerstag, 14.12.17
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Inhalt:  Spanien 1936: General Franco und die Faschisten putschen gegen die Volksfront-Regierung. In vielen Ländern der Welt brechen Menschen nach Spanien auf, um die Republik zu verteidigen. Auch der arbeitslose Engländer David macht sich auf den Weg in die republikanische Hochburg Barcelona. Nach seiner Ankunft in Katalonien schließt er sich einer Miliz der POUM an und kämpft schon bald an der Aragon-Front gegen die Truppen Francos.
Vielfach ausgezeichneter Spielfilm mit starken Parallelen zu George Orwells Kriegserzählung „Mein Katalonien“.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Comrade, where are you today?" von Kirsi Marie Liimatainen, der sie rund um den Globus führt – nach Bolivien, Chile, in den Libanon und nach Südafrika und einen einzigartigen Blick auf Geschichte und Gegenwart linker Bewegungen wirft.

Datum: Donnerstag, 9.11.17
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

100 Jahre Oktoberrevolution - In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Vom Zar zu Lenin" von 1937, OmdU.

Datum: Donnerstag, 12.10.17
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Inhalt:  Basierend auf Archivmaterial, das über mehr als zehn Jahre von Herman Axelbank (1900-1979) gesammelt wurde, dokumentiert Tsar to Lenin eine revolutionäre Bewegung, die Millionen Menschen in ihren Bann zog, die „die Welt erschütterte“ und den Lauf der Geschichte veränderte. Die Kommentare von Max Eastman (1883-1969) vermitteln Drama und Pathos der Revolution voller Emotion und Menschlichkeit.

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Mensch 2.0" von Basil Gelpke und Alexander Kluge.

Datum: Donnerstag, 14.9.17
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Inhalt: Aus der künstlichen und der natürlichen Intelligenz entsteht im 21. Jahrhundert etwas Neues. Folgt jetzt auf den Homo sapiens eine verbesserte Version des Menschen, der Mensch 2.0?
Dokumentation von Basil Gelpke und Alexander Kluge.

 

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "DARWIN'S NIGHTMARE" von Hubert Sauper.

Datum: Donnerstag, 8.6.17
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Inhalt: Irgendwann in den sechziger Jahren wurde in den Viktoria See in Ostafrika eine fremde Fischart eingesetzt - es war ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der Nil Barsch, ein hungriges Raubtier,
hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten. Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine
Filets in die ganze Welt exportiert werden. An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Seefeuer" von Gianfranco Rosi.

Datum: Donnerstag, 11.5.17
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung und danach die Möglichkeit einer Besprechung.

Inhalt: Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm erhielt auf der Berlinale 2016 den Goldenen Bären als Bester Film sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen.

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